[DE] 08.12.2013: Nüsellstock (Wanderfreaks Schweiz, Thomas Auer)

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Um es vorweg zu nehmen: Für diesen Blog ist es schwer, zutreffende Superlativen zu finden! Mit solchen habe ich bereits vor einer Woche die Tour über den Ahoren und die Samstageren beschrieben. Doch was wir am zweiten Advent erleben durften, war nochmals eine Steigerung; nicht nur was die  Streckenlänge und die Höhendifferenz betrifft: Auf unserer Route von Mostelberg über den Skywalk (längste Fussgänger-Hängebrücke Europas) über den Bärenfang zur Bannegg; von dort über die Gipfel des Nätschbodens, des Grossbrechenstocks weiter über das Hoch Tändli auf den Nüsellstock mit anschliessendem Abstieg via den Biberstock hinunter nach Rothenthurm erlebten wir so viele schöne Momente, dass es schwer fällt, die verschiedenen Highlights zu (be-)werten. Es war einfach eine tolle Tour bei bestem Wetter in einer gut harmonierenden Gruppe.

Wanderstrecke: ca. 15 km
Höhendifferenz: 684m auf / 960m ab
Netto-Wanderzeit: 5 Stunden mit zügigem Tempo   

Heute waren Christophe, Elke, Hans-Ruedi, Judith, Pekka und Thomas gemeinsam unterwegs. Christophe ist von Alpthal her aufgestiegen und ist bei der Näbikenalp zu uns gestossen. Von Sattel fahren wir mit der Drehgondelbahn nach Mostelberg hoch und ersparen uns so 400 zusätzliche Höhenmeter: Ausblick von Mostelberg in Richtung Ägerisee. Wir überqueren erst einmal den RAIFFEISEN SKYWALK: Mit 374m die längste Fussgänger-Hängebrücke Europas. Den zeitweise sehr steilen Aufstieg vom Herrenboden über den Bärenfang unternehmen wir noch als „normale Schneewanderer“. Erst auf der Bannegg montieren wir vor grandioser Kulisse die Schneeschuhe, auf welchen wir uns fortan stundenlang bewegen werden. Das nun folgende Wegstück zur Halsenegg führt über leicht coupiertes, teils offenes Gelände bis in einer Waldpassage in der Ferne der grosse Mythen erkennbar wird: Bei der Halsenegg werden die Mythen voll sichtbar. Irgendwie ist diese Berggruppe wahrlich mythisch; Wie wäre es sonst erklärbar, dass Judith’s Haupt plötzlich von einem Heiligenschein geziert wird ;-) ?

Den Aufstieg zum Nätschboden nehmen wir in der Direttisima: Wehe dem, der Schneeschuhe ohne Steighilfen hat: Der Fotograf dieses Bilds hat keine; deshalb fotografiert er von so weit unten ;-( Die Aussicht vom Nätschboden entschädigt für die Mühen des happigen Aufstiegs: Vorne unten Schwyz, rechts der Bildmitte der Vierwaldstättersee vor den Innerschweizer Alpen. Beim Grossbrechenstock stösst Christophe zu uns, der von Alpthal über die Näbikeralp aufgestiegen ist. Auch hier eine grossartige Aussicht: Im Norden sind der Ägerisee und auf halber Bildhöhe die beiden Dampffahnen der KKW’s Gösgen und Leibstadt zu erkennen und im Osten sehen wir erstmals Einsiedeln und den Sihlsee (gezoomte Aufnahme): Auch ein nochmaliger Blick zurück lohnt sich: Es ist letztmals auf dieser Tour, dass wir die dominanten Mythen sehen können. Wiederum ist es ein abwechslungsreiches Wegstück, das wir im Abstieg zum Chli Tändli begehen und geniessen dürfen. Unterwegs immer wieder ein Blick in Richtung Südosten: Hier das Glärnisch-Massiv und hier der Säntis.  

Nach dem Hoch Tändli folgt eine lange Traverse auf einer Hochebene, bis wir an deren Ende unser nächstes Etappenziel, den Nüsellstock, erkennen können. Den letzten steilen Aufstieg schaffen wir mit Vorfreude: Auf dem Gipfel überrascht uns Pekka mit einem Gipfeltrunk der besonderen Art aus seiner privaten Brennerei: Ein mit Innerschweizer Kräutern gebrannter Schnaps, gelagert einer finnischen Flasche. Den Alkoholgehalt gibt Pekka mit ca. 40 Prozent an nach dem ersten Schluck habe ich den Eindruck, dass dies nur 50 Prozent der Wahrheit sind ;-) Vom Gipfel aus sehen wir nord-westlich erstmals unser Wanderziel Rothenthurm mit dem Morgartenberg links und dahinter den Ägerisee, während weiter nördlich hinter der Altmatt 3 (im Rothenthurmer Hochmoor) die Stadt Zürich und links davon der Uetliberg und die Dampffahne des KKW Leibstadt erkennbar sind.  

Wir steigen ab zum Steinschlag und traversieren zur Ruchegg, von wo wir auf demselben Weg via Biberstock nach Rothenthurm absteigen, den wir vor einer Woche hochgestiegen sind. Kurz nach dem Sonnenuntergang erreichen wir unser Wanderziel Rothenthurm mit einer Punktlandung, um den 16:46 Zug zu erreichen, welcher uns via Arth-Goldau nach Hause bringt.  

Unsere 6-köpfige Gruppe vertritt drei Nationen, verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft für die Natur und die Berge: Ein schönes Beispiel einer trans-europäischen Kooperation, das zur Nachahmung empfohlen werden kann. In diesem Sinne danke ich Christophe, Elke, Hans-Ruedi, Judith und Pekka für die angenehme Begleitung auf dieser Tour, die uns unvergessliche Momente bescherte. Ein spezieller Dank geht an Christophe und Judith für die Foto-Beiträge und an Pekka für die hochprozentige gastronomische Köstlichkeit.   

Herzliche Grüsse
Thomas

Berichterstatter: Thomas Auer

Disclaimer: Diese Wanderung wurde primär für die Facebook-Gruppe «Wanderfreaks Schweiz» ausgeschrieben. Dies ist eine lose Vereinigung ohne Hierarchie und Mitgliedsbeiträge. Bei uns sind alle, egal ob Genusswanderer oder Gipfelstürmer, herzlich willkommen. Wer Facebook-abstinent ist und dies auch bleiben möchte, bestellt einfach den periodisch erscheinenden Wander-Newsletter bei mir: Thomas Auer (auer@hrm-auer.ch)



[DE] 26.02.2013: Blüemberg (SAC Einsiedeln, Walter Kälin)

https://goo.gl/photos/SihhCvR6aaoPdMGL7

Bei eisiger Kälte bestiegen wir auf dem Sennhofplatz unsere Autos und fuhren bis Seewen. Per Bahn erreichten wir in kurzer Zeit Sisikon. Dort stand bereits unser Taxi bereit, Säcke und Skis wurden in den Anhänger verladen. Zu den 14 in Einsiedeln gestarteten Teilnehmern gesellte sich wie schon auf der letzten Tour unser Andermatter Kamerad Heinz. Der Bus war vollgestopft und gut gelaunt erreichten wir den Chäppeliberg. Da wir auch hier angemeldet waren, konnten wir als erste die Seilbahn benutzen. Die Bergfahrt im offenen Kabinchen war bei dieser Kälte echt erfrischend und so traf man sich grüppchenweise in der Lidernenhütte beim wärmenden Kaffee, wo auch schon Röbi wartete, der bereits gestern Richtung Lidernen aufgebrochen war.

In zwei Gruppen nahmen wir bei Sonnenschein, aber zügigem Wind, den Aufstieg in Angriff. In gemütlichem Tempo und in guter Spur zogen wir dem Blüemberg zu. Das letzte Steilstück war „sportlich“ gespurt und mit einigen Spitzkehren erreichten wir das Skidepot an der Sonne. Für uns hiess es aber nicht Ski deponieren. Mit aufgschnallten Brettern erreichten wir bei ausgezeichneten Verhältnissen dem freiliegenden Seil entlang den Gipfelrücken. Gleichzeitig mit uns trafen von der Muotathalerseite her zu unserer Überraschung Hedi, Willi und Sepp auf dem Gipfel ein. Die 19 Einsiedler Gipfelstürmer waren bei bester Laune und genossen das kurze z’Mittag, die Kameradschaft und die herrliche Rundsicht. 

Die genussvolle Abfahrt mit 1800 Höhenmetern stand uns noch bevor.  Bei  ausgezeichneten Schneeverhältnissen, oben teilweise schon recht verfahren aber auch noch unverspurten Hängen, gings talwärts. Die Freude war den Teilnehmern aus dem Gesicht zu lesen. Je tiefer wir kamen, desto leichter wurde der Schnee und abwechslungsreicher das Gelände: offene Wäldchen, schattige Mulden, sonnige Flächen,  steil abfallende Hänge,  tief verschneite Hindernisse, pistenähnliche Engnisse. Dass wir bei einer so grossen Gruppe zwischendurch wieder mal einen Halt einschalteten, den Tag genossen und uns sammelten, gehörte dazu. Der Talboden rückte allmählich näher und über Hellberg erreichten wir bei bester Schneeunterlage und weniger Steilheit unser Ziel, den Schachen in Muotathal. Die Zeit reichte natürlich auch noch für ein Stück Muotathaler Kirschtorte bei Gwerders. Im voll gestopften Postauto erreichten wir wieder Seewen, wo wir uns verabschiedeten und unsere PWs bestiegen.

Eine rundum geglückte Seniorentour, bei der diesmal erfreulicherweise auch einige jüngere Mitglieder dabei waren, bleibt uns in bester Erinnerung. 

Berichterstatter: Walter Kälin
Teilnehmer: 
16 Clubmitglieder, 3 Gäste



[DE] 17.02.2008: Wissigstock (SAC Einsiedeln, Ernst Gyr)

https://goo.gl/photos/8ujen5ypEXvQ6zQX8

Leider dauert die Anfahrt mit dem Postauto nach Isenthal zu lange, auch wenn unser Tourenleiter ein guter Postauto-Fahrer ist. So gruppieren wir uns um 06.30 Uhr in Einsiedeln in 3 PWs. Vor Isenthal kreuzen wir ein Postauto mit einem Anhänger voll mit Milchkannen kurz nach der "felsigen" und eindrucksvollen Strasse. Nach einer Stunde Fahrt kommen wir auf dem eisigen Parkplatz der Talstation Seilbahn St. Jakob an.

Ein ganz schöner Tag mit guten Verhältnissen wartet auf uns. Um 07.45 Uhr starten wir im Schatten unserer "Engelberger Rotstock Rundtour", es ist kalt und trocken. 2000m Höhenunterschied erwarten uns, deshalb ist ein gutes Tempo schon nötig. Auf der Grosstal Alpstrasse kann man zuerst noch miteinander sprechen, aber ab Gossalp wird es einiges ruhiger. Mit Blick auf die zukünftige lange Abfahrt sehen wir auch eine Alp, wo "1903" geschrieben ist, erstaunlicherweise aber nicht mit der Höhe zu verwechseln! Der direkte steile Aufstieg von Oberalp ist schnell gemacht, auch wenn man manchmal rutscht, weil der Schnee nicht immer gleich ist. Nach 2 guten Stunden machen wir unsere zweite kleine Pause in Oberberg, unterhalb der Bannalper Schönegg. Aber diesmal an der Sonne mit Blick auf den Uri Rotstock und den Ruchstock. Das schnelle und gute Tempo ist immer noch da und wir überholen einen Isenthaler, den wir später auf dem Gipfel, nach der Pause treffen werden. Die 1600m Anstieg, in 3 Stunden 30 Minuten absolviert, spürt man in den Muskeln, aber nach einer guten Pause im Rot Grätli gibt uns das wieder Kräfte. Der letzte Teil des Aufstieges ist leicht langsamer und der Schnee ist immer dünner, weil er verblasen ist. Um 12.15 Uhr, eine Stunde früher als geplant, erreichen wir unser Ziel: den Wissigstock 2887 m.ü.M. Die Aussicht ist grandios und das traditionelle Gipfelnamen-Spiel mit Picnic beschäftigt uns. Einige andere Skitourenläufer und ein Schneeschuhtourenläufer kommen noch nach uns dazu.

Nach der Pause fängt die Abfahrt via Engelbergerlücke mit Gegenaufstieg nach Schlossstocklücke an. Unser Tourenleiter schlägt richtig vor, dass wir noch die Felle behalten sollten (leider ein wenig zu spät), um einen besseren Hang zu suchen. Ein unbefahrener 40° Hang ist schnell gefunden und ist ein echter Genuss. Es hat sich gelohnt. Auch die ganze Abfahrt, mit einem Sprung über eine Wächte, und schlussendlich die Alpstrasse ist ganz gut, aber wir müssen auf einige Steine aufpassen, denn es fehlt allgemein an Schnee in der Gegend wegen dem vergangenen starken Wind. Um 15h00 erreichen wir zufrieden und nicht zu müde wieder den Parkplatz und wir beenden diese tolle grosse Rundtour im Gasthaus "Uri Rotstock" in Isenthal mit Cubik und Musik!

Vielen Dank unserem Tourenleiter, auch wenn wir kein Postauto genommen haben.

Berichterstatter: Christophe Emery
Teilnehmer: Heidy, Eveline, Patrizia, Ruedi, Sepp, Willy, Raimund, Roman, Christian



[DE] 28.10.2007: Chrüzegg Geoweg (SAC Einsiedeln, Elsbeth Kuriger)

Sechs Mitglieder und Baby Sébastien fahren mit der Bahn bis Rapperswil und dem Bus bis Atzmännig Schutt, 817 m.ü.M. Da alle Teilnehmer leistungswillig sind, lassen wir den Sessellift links liegen und die Tourenleiterin zeigt uns einen attraktiven Aufstieg durch den Schuttwald, der seinen Namen einem Bergsturz im 19. Jahrhundert verdankt. Riesige Gesteinsbrocken erinnern uns an das Bergsturzgebiet Goldau. Von Ober Atzmännig führt uns die Tour Richtung Rotstein. An einem aussichtsreichen Punkt schalten wir die Mittagspause ein. Wir geniessen das Picknick und die Aussicht, die aus einem schmalen Streifen von unzähligen Berggipfeln über dem Dunst besteht. Wir haben aber durchaus angenehmes, sonniges Herbstwetter, jedoch nicht so klar, wie man es sich wünschen würde. Zum „Dessert“ gibt uns Elsbeth einige sehr interessante, grundsätzliche Informationen zur Alpenfaltung.

Unser Weg geht weiter zum Tweralpspitz, 1332 m.ü.M., dem höchsten Punkt der Wanderung. Wir entdecken immer wieder vereinzelte blühende Frühlingsblumen. An einem Felsblock am Wegrand zeigt uns unsere Geologin Nagelfluh, Sandstein und Mergel auf kleinstem Raum. Nach einem spannenden Gratweg und einem Abstieg über einen Fels durchsetzten Weg gibt es auf Eggli nochmals eine Pause. Über Laad nähern wir uns Wattwil. Doch vor unserm Ziel führt uns Elsbeth zu einer reizvollen Schlucht im Steintal. Der Wasserfall, der über einen hohen Felsen plätschert, ist sehr eindrücklich. Nach dem letzten, kleinen Wegstück bringen der Voralpenexpress und die SOB die begeisterten Tourenteilnehmer ab Wattwil bequem nach Hause. Der Tourenleiterin Elsbeth Kuriger sei für ihre erste, mit Bravour durchgeführte, abwechslungs- und lehrreiche SAC-Tour herzlich gedankt. Ein Lob gehört auch Sébastien, der sich den ganzen Tag sehr zufrieden verhielt. Mal schaute er neugierig in die Welt, mal schlief er ungestört in der Baby-Björn-Trage bei Mama Antonella.

Berichterstatter: Theres Greter



[FR] 26.-29.08.2007: Hochtouren Almagell et Hohsaas

https://goo.gl/photos/aT9RzkwQUV8XTShW9

Après notre magnifique semaine grisonne de l'année dernière dans le massif de la Bernina, nous avions déjà l'idée avec Markus de venir cette année dans le Valais. Rapidement, nous tombons d'accord pour la vallée de Saas et nous nous retrouvons déjà mi-juillet pour mettre au point le parcours et réserver les cabanes. Notre programme, plus facile que l'ascension du Piz Bernina, s'appuie -comme souvent- sur celui d'une école (Berg+Tal) qui propose quelque chose de similaire: Weissmies, Lagginhorn, Allalinhorn, Nadelhorn. Nous laissons de coté l'Allalinhorn et utilisons un jour complet pour la transition "Hohsaas-Mischabel" avec une fin sur Gasenried, Grächen (et non Saas Fee). Cet été fut très pluvieux mais tout en ayant les week-end ensoleillés; la météo à venir s'annonce idéale puis se dégrade à partir de mercredi (ce qui va se confirmer). Tout en connaissant ce changement de temps et en étant très bien documenté, nous nous retrouvons dans le train direct ZH-Brig dimanche matin a 9h00 ; nous décidons de monter à la cabane Almageller par le sentier "Erlebnispfad". Déjà a 13h30, après avoir pris le télésiège Saas Allmagel-Furggstalden, nous mangeons une soupe et vienerli confortablement installé sur une terrasse ensoleillée du restaurant Furggstalden. Une heure plus tard, sous un vent SW soutenu, nous entamons la montée par le très joli "Erlebnispfad" et ses deux ponts suspendus, puis Almagelleralp et enfin 3 heures plus tard la cabane, à moitie pleine. En montant, nous apercevons quelques groupes ainsi qu'un chamois et son petit. Nous partageons notre table avec deux couples de Orbe (VD) qui entament un trekking jusqu'au Binntal par le Zwischbergenpass, ce qui me rappelle un bon souvenir de 1990 avec Moritz et Alexandra.

Lundi 27 août: Weissmies (4017m) par l'arrête SSE, traversée sur Hohsass (Triftgrat)

Le déjeuner est fixé a 5h00 pour l'ascension de la Weissmies. Une vingtaine de personnes s'espacent et nous partons a 5h45 sous un léger vent, temps couvert et avec lampe frontale. Nous apercevons un groupe en direction du Portjengrat. Rapidement après 1h, nous atteignons le Zwischbergenpass, Sud puis 50m plus haut, Nord. Nous montons par la voie normale, à l'Est de l'arrête, en dessous, sur quelques taches de neige alors que peu de groupes prennent l'arrête dès son début. Facilement, nous atteignons l'altitude de 3540m au pied du glacier. Alors que la plupart des groupes rejoignent l'arrête rocheuse par la raide pente à gauche sans crampons, nous choisissons de monter par la droite, moins raide. Mais rapidement, nous sommes contraint a rejoindre l'autre arrête de droite et finalement devons nous soumettre à mettre les crampons. Cette petite variante ne s'est pas avérée une bonne option mais sans grande perte de temps. La suite de la montée, plus longue que pensée, sur l'arrête jusqu'à l'avant sommet enneigé est une varappe de difficulté moyenne, sans besoin d'être encordé mais avec casque. Les 50 derniers mètres aériens par contre, se font encordés et aux crampons. A 10h30, nous nous serrons la main au sommet venteux et parfois nuageux de la Weissmies; j'en profite pour appeler Antonella et Sébastien qui sont à Modena (I) avec 30°C... La descente a Hohsaas d'abord SW (Triftgrat) puis très raide NW est sans difficulté et rapide. Nous croisons plusieurs groupes et admirons 2 départs de parapente peu en dessous du P3813. La fin du parcours est un slalom bien tracé, presque plat, entre crevasses du Triftgletscher. Nous sommes a 13h00 au nouveau et moderne restaurant Hohsaas ou nous avons même le privilège de prendre une douche chaude. L' après-midi, nous réservons une chambre à Saas Fee et Markus choisi de repérer le sentier et câble pour le Lagginhorn; quant a moi, je parcours le magnifique nouveau sentier des 18x4000m avec un temps toujours plus ensoleillé ; seuls le Täschhorn et Dom sont dans les nuages. Nous partageons le repas copieux avec Eric et Alena de Mannheim venus pour le Lagginhorn ainsi qu'un grand groupe d'anglais pour la Weissmies, entrainement au Mont-Blanc.

Mardi 28 août: Lagginhorn (4010m) par l'arrête WSW

C'est également à 5h45 que nous démarrons l'ascension du Lagginhorn, sous un temps relativement clair mais laissant tout de même présumer un changement. Le repérage de Markus la veille s'avère utile et en suivant les nombreux kerns dans la pénombre, nous atteignons un peu trop haut le départ des câbles mais apercevons Eric et Alena partis ¼h plus tôt. Je prends un point GPS: 642'909 / 110'682 avant de monter presque a flanc de coteau les 50m de la paroi rocheuse qui nous fait gagner plus qu'une ½h: Je prends un 2ème point GPS pour le retour, au cas ou: 642'747 / 110'816. Sur le petit glacier du Lagginhorn, nous passons devant une tente (bivouac?) et sans crampons atteignons facilement la sortie a 3050m avant d'entamer l'arrête rocheuse. Nous dépassons 2 groupes et en apercevons d'autres plus haut, à moitié dans les nuages. L'ascension est facile, changeante, même le passage de la dalle en 2b ne demande pas d'être encordé. A l'altitude enneigée de 3780m nous fixons les crampons en continuons jusqu'au sommet que nous atteignons a 9h30. Avec un fort vent mais quelques minutes de soleil, sans faire long feu, nous admirons la face NW de la Weissmies, le Fletschhorn ainsi que les Mischabel. Lors de la descente, la météo est toujours plus menaçante et déjà nous apercevons un front noir progressant du NW ce qui nous fait très fortement accélérer le pas pour quitter l'arrête rapidement, même si nous croisons encore quelques groupes attardés . Peu avant le passage des câbles, Eric et Alena nous rejoignent et nous nous faisons copieusement arrosé par un petit orage de 10 minutes avant une éclaircie qui permettra d'arriver sec à 12h15 à Hohsaas. La descente a été rapide: 2h30 (au lieu des 4h du guide CAS), sans pause et je ressens la fatigue et faim. Je rencontre Edgard Oberson, mon guide formateur de chef de course hiver en 2005 arrivant de la Weissmies par la cabane Almagell puis allant à la Weissmieshütte et Lagginhorn avec 2 clients, c'est-à-dire à peu près le même programme que nous. Après une bonne pause, nous descendons a Saas Grund par le télécabine via Kreuzboden puis car postal arrivant a 14h15 a Saas Fee. Il pleut et la voiture électrique de l'hôtel vient nous chercher! Hôtel Garni Europa Annex, CHF 48.-/pP (à recommander). Une bonne croute au fromage et une bonne nuit nous laisse malgré tout songeur quant à la poursuite de notre parcours, soit le Nadelhorn.

Mercredi 29 août: Décision de retour à la maison

Au matin, nous apercevons par notre balcon et entre des nuages de pluie le haut du Lagginhorn légèrement enneigé et apprenons au déjeuner de manière sérieuse par les journaux qu'aujourd'hui et jeudi sont très pluvieux avec limite de la neige s'abaissant à 2500m. Dès vendredi: nette amélioration mais nous décidons cependant de ne pas continuer et appelons la cabane Mischabel. Le gardien confirme notre décision ; nous ne voulons pas prendre le risque de "sacrifier" 3 jours même si il y a une chance vendredi ; de plus, la motivation est faible. Sous la pluie et après une matinée de shopping à Saas Fee, nous prenons le car de 11h45, heureux d'avoir effectué ensemble deux très beaux 4000m. Le Lagginhorn sera mon 11ème sur les 48 que compte la Suisse.

Einsiedeln, 30.08.2007 par un jeudi pluvieux, en lieu et place du Nadelhorn... Chris



[FR] 06.-10.08.2006: Hochtourenwoche Bernina Gruppe

https://goo.gl/photos/TXYauaESweyWTRmE7

Depuis mon arrivée a ZH en 1999, cette région de la Bernina m'a attirée et c'est a deux reprises que j'ai planifié une ascension. Tout d'abord en hiver 2003 avec l'école Berg&Tal mais remplacée par la Haute Route VS par manque de participants puis avec mon ami Markus rencontré au Mont Rose en 2004 mais également renonce par manque de neige au Sud cette fois. Nous décidons de remettre cela en été et 5 jours sont réservés début aout 2006 ainsi que le programme défini s'appuyant sur ce que les écoles d'alpinisme proposent. Sommes tous les deux en bonne condition physique, Markus s'est préparé au Clariden et moi-même au Piz Medel la semaine d'avant. Apres un mois de juillet torride, la météo est très mauvaise et pluvieuse au Nord mais annoncée sec en Engadine; nous décidons de tenter le coup et nous rencontrons avec un sac de 12kg dans le train de 7h22 a Thalwil dimanche matin pour St-Moritz/Surlej ou la pluie nous accompagne jusqu'a l'Albula. Après une bonne pizza, nous prenons la cabine de 13h05 pour la station intermédiaire du Piz Corvatsch. Le plafond nuageux se situe à 3400m environ, il fait sec. Peut après la Fuorcla Sulej, un nouveau pont en bois nous permet de franchir un large fosse créé par une coulée d'eau et de pierre qui a malheureusement coûté la vie a une randonneuse allemande de 70 ans le mardi 11 juillet. Nous atteignons la cabane Coaz à 16h00 ou le temps s'est amélioré ce qui nous permet de repérer visuellement notre chemin du lendemain sur les difficiles glaciers de Roseg et Sella. Une discussion avec le gardien qui nous conseille de marcher uniquement sur la glace en évitant la neige renforce notre idée mais un bref téléphone avec un collègue de travail qui était monté la veille m'apprend qu'il a renonce au Chapütscin à cause du brouillard intense de ce dimanche matin. Nous partageons notre table avec Jürg Meyer (préposé à l'environnement au CAS) et sa femme. Par le plus grand des hasard positif, je rencontre également J.-Jacques Pilloud, "mon" guide de l'EPFL avec lequel j'ai effectué mes premières courses de peau de phoque ainsi qu'un trekking au Népal en 2001 et qui m'a donne le gout aux montagnes. Il est avec 3 clients et son programme est semblable au notre (Bernina Absolut). Tous les ingrédients sont réunis pour notre traversée sur le refuge Marinelli.

Lundi 07 aout: Traversée sur le Rif. Marinelli depuis la cab. Coaz via Fuorcla da la Sella

Nous démarrons à 6h15. La plupart des cordées se rendent au Chapütschin ou au Glüschaint, tous les sommets sont couverts mais le bas du glacier est dégagé ce qui nous donne espoir en laissant toujours une possibilité de retour a la cabane. Nous entamons notre marche sur le glacier Roseg avec un guide et deux clients, tout d'abord par une 1ère montée au Sud jusqu'a 2800m (la zone crevasse nous les fait enjamber, ce qui aurait été plus simple de bien rester a droite) puis une 2ème au SE a 2900m. Nous choisissons ensuite une descente/traversée sur le glacier Sella par deux groupes de rochers alors que le guide les contournent au-dessous. Tout au long de la marche, il est très intéressant de comparer les deux trajectoires dont celle du guide semble optimale. La remontée du glacier est un vrai zigzag entre les crevasses et a nouveau nous prenons trop a gauche alors que le groupe reste a droite, plus facile; nous nous enfoncerons a plusieurs reprises jusqu'au cuisses, sans gravite a condition d'avoir la corde tendue! Peu avant le col Sella, un fort vent du Nord se fait ressentir ainsi qu'un brouillard et nous décidons rapidement de ne pas entreprendre l'ascension du Piz Sella, ce que fait par contre le groupe qui retournera le soir même a la cabane Coaz. Nous atteignons a 10h30 la Fuorcla da la Sella ou nous entamons immédiatement la descente italienne sur le glacier Scerscen en passant au Sud des rochers P3243. Nous apercevons le bivouac Parravicini sur notre droite ainsi qu'un temps bien dégagé au Sud. Apres une brève pause a l'abri du vent, nous nous faisons balayer par des rafales intenses sur le glacier presque plat, un mauvais moment. Une descente trop rapide sur le glacier nous fait perdre du temps et devons remonter déséquipé au Passo Marinelli Occidentale; le vent a disparu et le temps presque au beau mais toujours aucun Piz Bernina en vue car dans le brouillard. Des le col, le chemin de descente au refuge Marinelli est bien marque et atteignons ce dernier en 1 heure, soit a 14h00, plus tôt que prévu mais content de pouvoir profiter de la situation: chambre a 2 et repas a choix, servi! L'excellent et typique refuge italien est peu occupe, soit une 20aine de randonneurs environ.

Mardi 08 aout: Montée au Rif. Marco e Rosa depuis le Rif. Marinelli (Via Ferrata)

Nous partageons le déjeuner avec 2 cordées, une de 3 et de 2 italiens. Nous partons plus ou moins ensemble à 6h30 avec un temps magnifique et apercevons au Passo Marinelli pour la 1ère fois les magnifiques faces Sud du Piz Roseg et Bernina ensoleillées ainsi que le refuge Marco e Rosa perche sur une terrasse a 3597m, soit 600m plus haut. Nous comptons faire l'ascension du Piz Bernina le même jour mais nous allons commettre 2 erreurs qui nous feront perdre beaucoup de temps et nous priverons d'une ascension. La 1ère étant de vouloir prendre la route directe du glacier (d'abord a pied) mais alors crevassée qui nous force à les contourner; un détour par la gauche aurait été plus rapide mais retrouvons tout de même les traces de montée et la 2eme étant la difficulté de trouver l'accès au refuge par une nouvelle Via Ferrata. M'étant pourtant bien renseigne la veille et noté le point d'accès au GPS, nous écoutons le leader "Marco" de la cordée à 3 qui nous indique un raide couloir de neige au pied SW du Refuge mais *pas* a l'entrée de la Fuorcla Crast' Agüzza comme pensé ou soudain les traces s'arrêtent. Cela nous parait douteux mais entamons la montée a la recherche d'une marque ou chaine. Apres 1 heure difficile, nous devons nous convaincre que c'est la fausse piste et sommes contraint de redescendre par le même accès neigeux et raide alors que Marco choisi les rochers ce qui déclenche des pierres mais nous avions mis nos casques. A ce moment, j'ai réalisé que ma tête était irritée ainsi que ma gorge très sèche de cette erreur ce qui m'a fait perdre confiance, j'ai eu beaucoup de difficulté a redescendre mais le sang froid de Markus nous a permis de retrouver notre point de départ, après plus de 2 heures perdues. Une possibilité peu probable aurait été d'escalader les rochers plus haut pour atteindre le refuge mais un retour sur nos pas a été la bonne décision. Nous retrouvons Marco alors que nous apercevons les 2 autres (qui étaient plus en recul) montant la raide Fuorcla Crast' Agüzza. Cette fois, nous n'écoutons pas Marco qui aimerait prendre l'ancien chemin au Nord et décidons de chercher l'entrée de la Via Ferrata, 100m au-dessus. Par une courte montée enneigée raide, nous la trouvons a 10h50 comme prévu au pied Sud du Refuge a 3390m, sans la moindre indication! Les italiens décident de monter avec crampons mais sans corde alors que nous décidons sans crampons mais avec corde et passons en premier. Les 5 premiers échelons complétés de chaines s'annoncent très difficile et dangereux, une petite chute assurée de Markus me râpe le coude gauche mais pas bien grave. Les rochers sont enneiges et parfois glaces mais après bien des efforts et explications en italo-allemandes, nous surmontons cette 1ère partie et atteignons les 5 la zone plus facile pour la suite de la montée. Un soleil plein Sud nous fait transpirer et c'est à 13h30 que nous atteignons le vieux puis nouveau refuge Marco e Rosa, fatigue musculairement mais surtout psychologiquement. Les 2 autres italiens qui avaient choisi la Fuorcla Crast' Agüzza sont arrive 1h30 avant nous mais apprenons que cette voie n'est pas toujours faisable. Le temps se couvre et décidons de remettre le Piz Bernina au lendemain non sans avoir réservé une 2ème nuit a la même place et décommander la Cabane Boval par téléphone. Aucune cordée ce jour la n'a fait l' ascension du Piz Bernina depuis le refuge Marinelli. Le refuge Marco e Rosa est neuf (2002) a l' ambiance italienne très sympathique avec musique et peu occupe. Une après-midi calme ainsi qu'un bon repas nous permet de reprendre des forces et de s'acclimater après cette matinée riche en émotions. Le manque de sérieux a l'entrée de cette Via Ferrata reste un point a améliorer (par exemple par une pose d'une échelle) sous peine d'accidents graves.

Mercredi 09 aout: Piz Bernina (4049m) par la Spalagrat (arrête Sud)

Cette journée est placée sous l'unique ascension du Piz Bernina qui peut se faire en une demi-journée et décidons ainsi de prendre notre temps. La météo est bonne mis a part quelque brouillard matinaux au sommet. Nous démarrons ainsi a 7h00 avec un sac allégé et atteignons facilement les marques vertes sur les premiers rochers de la Spalagrat, arrête Sud. Les deux cordées d'italiens de la veille sont parties avant nous et c'est avec surprise que nous croisons celle de Marco qui renonce a l'ascension trop difficile pour ces deux autres coéquipiers alors que nous apercevons les 2 autres italiens déjà bien avances sur l'arrête. Nous n'avons alors pas la présence d'esprit de lui proposer de grimper ensemble et lui souhaitons une bonne descente en vallée. La progression au crampons sur la Spalagrat s'avère un peu plus difficile que prévue mais Markus pose de nombreux rappels puisque nous ne sommes pas du tout pressé. Des anneaux tous les 10m facilitent cette opération avec notre corde simple de 30m et quelques dégaines. A mis parcours, nous croisons déjà les 2 italiens qui redescendent en ayant atteint la Spedla, sommet italien de la Bernina; ils ont renoncé au sommet suisse vu le fort brouillard sur l'arrête de liaison mais déjà, nous apercevons derrière nous les premières cordées parties du refuge Marinelli dont une nous dépasse. Nous atteignons a 10h05 La Spedla et apercevons la 1ere cordée de 2 italiens au sommet principal ce qui nous donne espoir pour la marche en corde courte sur l'arrête escarpée et enneigée mais s'avérant en parfaite condition. Nous atteignons sans trop de difficultés mais bien concentré le sommet du Piz Bernina a 10h30 et décidons d'y faire une bonne pause car la météo le permet, sans vent ni froid et que nous avons toujours du temps. Le réseau Swisscom est excellent à 4049m et en profite pour appeler Antonella et Markus quelques SMS! Nous entamons la descente a 11h15 et croisons quelques cordées de Berg&Tal notamment en échangeant quelques mots. La technique de descente expliquée par Markus s'avère très efficace et sommes de retour a 13h30, content et jamais "stressé" alors qu'il commence a neiger. En entrant dans le refuge, nous retrouvons le groupe de J.-Jacques qui vient d'arriver du refuge Marinelli, un autre groupe d'allemand aperçu a la cabane Coaz qui nous demande quelques renseignements et plus tard le guide Markus Iff de Berg&Tal avec lequel j'ai fait la Haute Route VS en 2003! Le soir est plus animé que la veille car plus de monde; nous partageons notre table avec un jeune guide, son frère et amie, tous d'Alagna qui ont gravis le Piz Bernina par le fameux Biancograt, arrête Nord. Notre décision de faire le Piz Bernina en un jour s'est avérée excellente voire reposante et sommes prêt pour la dernière étape de la grande traversée des 3 Palü sur Diavolezza en espérant qu'il cesse de neiger.

Jeudi 10 aout: Piz Palü (3901m) par la Fuorcla Bellavista, Spinasgrat sur Diavolezza

La plupart des cordées, environ cinq, se dirigent en direction de Bellavista et sommes les derniers a partir a 6h30 pour profiter de la trace qui contourne les sournoises crevasses de la Fuorcla Crast' Agüzza. 5cm de neige fraiche ainsi qu'un vent glaciale mais un ciel limpide nous assure un spectacle inoubliable sur le Piz Bernina et Morteratsch. Nous atteignons rapidement la Fuorcla Bellavista a 8h00 et apercevons les autres cordées sur la Spinasgrat que nous commençons également a escalader. La progression est simple et rapide mais soudain un bloc lisse, semblant difficile a franchir car portant de nombreuses marques de crampons, nous fait écarter de l'arrête: en effet, des traces dans la neige semble l'éviter sur la droite, a l'abri du vent et nous nous laissons faussement tenter. Ce détour nous coutera beaucoup d'énergie ainsi qu'une perte de temps et l'arrivée de brouillard par le Nord. Apres coup, il s'est probablement passé ceci: le grand groupe de Berg&Tal étant parti en premier, ils ont ete ralentis par ce passage et les 3 italiens d'Alagna ont voulu les dépasser en partant a droite, chemin que nous avons emprunte. Le guide a eu certainement plus de facilite a rejoindre l'arrête que nous, d'ou cette complication. Ce scenario ne sera jamais confirme. Nous remarquons a peine le sommet W rocheux du Piz Palü dénommé Piz Spinas en croisant quelques cordées et atteignons a 10h30 le sommet principal du Piz Palü a 3901m malheureusement dans le brouillard. Un groupe de quatre allemands fête leur victoire et entamons la descente par une arrête enneigée et escarpée méritant une concentration extrême avant d'atteindre le 3ème et dernier sommet E du Piz Palü. La raide face E de 40° jusqu'au col P3726 est en excellente condition et peu glacée vu la neige fraiche tombée la veille. Nous croisons encore quelques cordées montantes qui tirent la langue. La suite de la descente bien tracée est un magnifique slalom entre les séracs du glacier Pers, bien connu pour ses difficultés ou d'ailleurs s'est produit quelques minutes plus tôt un accident: un hélicoptère de la REGA dépose un médecin sous un sérac (raccourcis ?); l’alpiniste s'est probablement foule une cheville mais en tout cas rien de très grave. Cette descente est inimaginable en cas de brouillard et sans trace par les guides de Pontresina; un pont en bois enjambant une profonde crevasse a du reste été pose sur le chemin. Apres une pause sur le glacier redevenu inoffensif a 3000m, nous nous déséquipons et entamons a 13h30 la dernière petite contre-montée de la Furocla Trovat puis sentier marqué a Diavolezza que nous atteignons parmi les touristes a 14h15. Avant de descendre en téléphérique, nous trinquons au Rivella Rouge avec vue voilée sur l'entier de notre parcours, heureux de ces cinq formidables et inoubliables jours passe avec Markus en haute montagne et en ayant achevé le but envisage par les deux ascensions sans accident du Piz Bernina et Palü. La relative météo clémente mais instable du Sud a joue un rôle important.

Thalwil, 13.08.2006 par un WE pluvieux. Chris



[DE] 27.-28.11.2004: Sektionstour auf den Wissmilen & Spitzmeilen

Unter der Leitung von Erik Weitering sind wir mit den Sportbahnen bis zum Maschgenkamm hochgefahren. Insgesamt 15 Teilnehmende bildeten zwei Gruppen, wobei Co-Leiter Christophe die zweite Gruppe übernahm. Via Alp Fursch stiegen wir mit den Ski bis auf den Wissmilen Gipfel. Wir wählten eine lohnende und steile Abfahrt: vom Gipfel ging es in "Saus und Braus" den schön eingeschneiten 40-45 Grad Nordost-Hang hinunter! Am Abend in der Spitzmeilenhütte war ein gemütliches Beisammensein mit Spaghetti und Rotwein angesagt. Es herrschte eine fröhliche, lockere und lustige Stimmung. Irgendwie sagte ich mal als Witz, man könnte noch eine Vollmondskitour machen. Erik fand die Idee super und setze sie kurzerhand in die Tat um. So haben wir uns um 20:00 nochmals angezogen, Felle montiert und sind in die Vollmondnacht hinaus gestochen. Eine zauberhaftschöne Nacht! Da ohne hin schon wenig Schnee lag und da man zu dem by night die Steine noch schlechter sehen konnte, gab es einige hässliche Kratzer in den Belag. Doch Tilo formulierte das Geschehen so: "Das sind keine Steine, sondern Produkte eurer gestörten Fantasie." Worauf ein lautes Gelächter ausbrach und wir die Steine, die Kratzer und unsere "gestörte Fantasie" mit Gelassenheit trugen.

Nachdem wir bis 8:00 "ausgeschlafen" und gemütlich "zmörgelet" haben, zogen wir weiter zum Spitzmeilen. Ein Berg mit einer schönen Form. Mit seinem ausgeprägten Felsturm sieht er aus wie ein erloschener Vulkan. Von der Hütte zum Skidepot sind es nur 500Hm, die man ostseitig in Angriff nimmt und "hinten hochsteigt". Erik hat alle 13 Gipfelstürmer in ein Seil von 50m gebunden. Im Aufstieg legte er Zwischensicherungen mit Keil, Friends und Schlingen. So sind wir alle sicher und gut auf den Gipfel gekommen und genossen die schöne Rundsicht. Auch der Abstieg war für alle Teilnehmende gut zubewältigen. Die Abfahrt wurde teilweise zum "Spiessrutenlaufen", wieder die Geschichte mit dem wenigen Schnee und den vielen Steinen. Immerhin konnten wir bis zur Tannenbodenalp abfahren. Eine gelungene und kameradschaftliche Tour. Besten Dank an Erik für die professionelle Leitung dieser Tour.

Cyrill Rüegg, "DER UTO" Januar/Februar 2005, Nr.1