Sechs Mitglieder und Baby Sébastien fahren mit der Bahn bis Rapperswil und dem Bus bis Atzmännig Schutt, 817 m.ü.M. Da alle Teilnehmer leistungswillig sind, lassen wir den Sessellift links liegen und die Tourenleiterin zeigt uns einen attraktiven Aufstieg durch den Schuttwald, der seinen Namen einem Bergsturz im 19. Jahrhundert verdankt. Riesige Gesteinsbrocken erinnern uns an das Bergsturzgebiet Goldau. Von Ober Atzmännig führt uns die Tour Richtung Rotstein. An einem aussichtsreichen Punkt schalten wir die Mittagspause ein. Wir geniessen das Picknick und die Aussicht, die aus einem schmalen Streifen von unzähligen Berggipfeln über dem Dunst besteht. Wir haben aber durchaus angenehmes, sonniges Herbstwetter, jedoch nicht so klar, wie man es sich wünschen würde. Zum „Dessert“ gibt uns Elsbeth einige sehr interessante, grundsätzliche Informationen zur Alpenfaltung. Unser Weg geht weiter zum Tweralpspitz, 1332 m.ü.M., dem höchsten Punkt der Wanderung. Wir entdecken immer wieder vereinzelte blühende Frühlingsblumen. An einem Felsblock am Wegrand zeigt uns unsere Geologin Nagelfluh, Sandstein und Mergel auf kleinstem Raum. Nach einem spannenden Gratweg und einem Abstieg über einen Fels durchsetzten Weg gibt es auf Eggli nochmals eine Pause. Über Laad nähern wir uns Wattwil. Doch vor unserm Ziel führt uns Elsbeth zu einer reizvollen Schlucht im Steintal. Der Wasserfall, der über einen hohen Felsen plätschert, ist sehr eindrücklich. Nach dem letzten, kleinen Wegstück bringen der Voralpenexpress und die SOB die begeisterten Tourenteilnehmer ab Wattwil bequem nach Hause. Der Tourenleiterin Elsbeth Kuriger sei für ihre erste, mit Bravour durchgeführte, abwechslungs- und lehrreiche SAC-Tour herzlich gedankt. Ein Lob gehört auch Sébastien, der sich den ganzen Tag sehr zufrieden verhielt. Mal schaute er neugierig in die Welt, mal schlief er ungestört in der Baby-Björn-Trage bei Mama Antonella.
Berichterstatter: Theres Greter
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